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Managermotivation - So machen Sie Ihre Führungskräfte fit! 03.07.2015

Newsletter vom 30.06.2015

Wer im mittleren Management arbeitet, ist oft Bindeglied zwischen Chef und Mitarbeitern. Viele dieser Führungskräfte sind damit überfordert, weil sie keine Unterstützung von oben bekommen. 

Wie Unternehmen das ändern können:

Wer vom normalen Mitarbeiter zur Führungskraft befördert wird, sieht sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: statt einfach vor sich hin zu arbeiten, heißt es auf einmal Strategie und Veränderungen umsetzen und gleichzeitig Engagement und Motivation der Beschäftigten erhöhen. Dass sich viele damit überfordert fühlen und die Rolle des Bindeglieds zwischen Top-Management und normalen Angestellten zunächst als unangenehm empfinden, ist nachvollziehbar. Das ließe sich aber ändern, wenn diese mittleren Manager nach ihrer Beförderung nicht mit den neuen Aufgaben allein gelassen würden. Eine Analyse der Unternehmensberatung Hay Group kommt zu dem Ergebnis, dass die Probleme vor allem auf eine falsche Kommunikation zurückzuführen sind. 

Die Herzen gewinnen

Top-Manager schaffen häufig nicht die Voraussetzungen für Mittelmanager, um erfolgreich sein zu können. Sie informieren sie nicht über den strategischen Kurs des Unternehmens, suchen zu selten den direkten Austausch und unterstützen sie kaum, sagt Holger Winzer, Leadership-Experte der Hay Group. Der Befehl "es muss gespart werden", hilft weder Manager noch Angestelltem. Wird dagegen klar formuliert, was konkret getan werden muss und warum, kann sich das Top-Management sicher sein, dass die Botschaft bei allen Adressaten ankommt.

Mit einer solchen, breiter gefassten Kommunikation erreichen Unternehmen ihre Führungskräfte auf der mittleren Ebene besser und direkter, weil sie Bereiche im menschlichen Gehirn aktiviert, die für Emotionen zuständig sind. Denn genau dort, im limbischen System, entscheidet sich, ob jemand aktiv wird und beispielsweise eine Unternehmensstrategie auch mit voller Überzeugung umsetzt. Wer seine Mittelmanager überzeugen und motivieren möchte, muss deshalb vor allem ihre Herzen gewinnen.

Von unten nach oben

Darüber hinaus ist es für Unternehmen unerlässlich, Mittelmanagern ihre Rolle im Unternehmen anschaulich zu erklären. Wer die Ziele des Unternehmens kennt und weiß, was er selbst zum Erreichen beitragen kann, ist selbst motivierter und arbeitet effektiver. Führungskräfte können auf diese Weise auch die strategischen Vorgaben besser an ihre Mitarbeiter weitergeben. Nur darauf zu warten, dass jemand mit seiner Rolle wächst, ist keine echte Option für ein modernes Unternehmen, sagt Winzer.

Ein weiterer Fehler, den viele Unternehmen begehen, sei es, nur in das Top-Management und in die allgemeine Belegschaft zu investieren. Coachings und Softwaretools gibt es für unten und oben – die Truppe in der Mitte muss sehen, wo sie bleibt. Dabei kommt es gerade darauf an, eine Führungskraft am Anfang zu begleiten und in ihrer Entwicklung zu fördern. Denn wer die ersten Etappen in seiner Karriere als Entscheidungsträger meistert, der erhöht auch langfristig seine Flexibilität und Effektivität, um noch mehr Verantwortung im Unternehmen tragen zu können, weiß Winzer.

Gerade, da das mittlere Management immer heterogenere und komplexere Teams führen muss, kann es nicht schaden, auch für diese Führungskräfte ein paar Euro in die Hand zu nehmen und sie zu unterstützen.

Quelle/Autorin: Kerstin Dämon, wiwo.de.

 

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